Menschenjahr 2009
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- Veröffentlicht am Sonntag, 22. Mai 2011 15:57
- Geschrieben von Phoenixadmin
Das dritte Jahr der Phoenixe nahte..
Der Wind peitschte gegen die Scheiben und weiße Schneeflocken tauten auf den warmen Scheiben der Fenster des Gildenhauses. Raikanda Oronar hauchte ihren Atem gegen das Glas und zeichnete mit ihrem Finger einen Phoenix hinein. Hunger hatte sie. Gierig schielte sie in die Küche des Phoenix-Hortes, in der Shour mal wieder fleißig arbeitete. Dann nahm sie einen Schluck vom Rotwein, griff nach einem Stück Kohle und zog ein Pergament aus ihrem Rucksack.
Bedächtig legte sie es vor sich auf den Tisch und strich es glatt: ein weiteres Jahr der Phoenixe war vergangen.
Verehrte Gefährten,
stolz erfüllt mich, wenn ich daran denke, dass wir bald das 3. Jahr des Phoenix-Hortes feiern werden. Wie jedes der vergangenen Jahre, wärmt auch das letzte Jahr mein Herz mit freudigen Erinnerungen.
Wenn ich über die Gilde und uns nachsinne, kommt mir oft die Frage in den Sinn, die ein Anwerber mal stellte, als er sich bei uns und über uns erkundigte:
'Was ich suche ist eine Gemeinschaft, die auch eine Gemeinschaft ist. Mir ist nicht wichtig ...wie viel RP ....Instanzen .....oder PVP gemacht wird - mir ist wichtig das eine Gilde Gemeinschaft auch eine ist und nicht nur Mittel zum Zweck ist, eine vorgeben möchte und die heile Welt nach aussen vortragen möchte .....Na klar gibt es in jeder Gemeinschaft Zankerein und kleine Reiberein - schlimm wäre es wenn es nicht. Nur unter _erwachsenen Menschen_, die hinter dem PC´s sitzen, erwarte ich eine vernünftige und normale Aussprache und am nächsten Tag ist alles wieder gut .... [... ] *schaut ängstlich* ....seid ihr dieses Zuhause, diese Gemeinschaft, die ich suche ....*schaut fragend*'
Und wenn ich an die Ziele denke, die ich gemeinsam mit Flammenrat und Martia, der zweiten Phoenix-Lady, anstrebe, dann deckt sich dies vollkommen mit den Wünschen dieses Anwerbers, den wir mittlerweile, auch in unseren Reihen wiederfinden können. Leider ist er sehr ruhig und verschläft fast die meiste Zeit des Gildenlebens, dabei würde ich ihm so gerne zeigen, dass wir genau dies erstreben. Wie er 1,5 gerechnete Menschenjahre zurück auch sagte, gibt es natürlich auch in unseren Reihen manchmal Uneinigkeiten. Manches Mal wundert man sich, dass sich erwachsene Menschen gar nicht so von jüngeren, unerfahrenen unterscheiden. Niemand ist perfekt und zum Glück hat ein jeder von uns seinen ganz eigenen Charakter, der diese Gilde belebt und sie zu dem macht was sie ist. Ja, Flammenrat und Phoenix-Ladys strecken den Rahmen ab, in dem wir uns bewegen, doch der wahre Kern des Lebens innerhalb unseres Hortes, gestaltet - ihr liebe Freunde. Und jedes neue Gildenmitglied erlebt diese Gilde durch Euch. Er sieht Euch, wie Ihr Eure Abenteuer gemeinsam (oder alleine) angeht, wie Ihr Euch in den Hallen des Hortes miteinander unterhaltet und wie ihr das schwarze Brett der Hallen füllt. Ohne Euch, liebe Phoenixe, gäbe es keinen Phoenix-Hort und erst recht keinen, der so lange und so gut währt. Wenn Ihr Euch also das nächste Mal über einen kleinen Schnitzer während der Abenteuer ärgert, denkt an meine Worte und daran, dass es wichtig ist, füreinander da zu sein und zusammenzuhalten. Ja stellt Euch mal vor, wir wären alle gleich – wäre das nicht langweilig und öde? Wer sorgte dann für die Striche auf der roten Liste, für den Spaß in unseren Abenteuern, für die ruhige Stimme, wenn es während der Abenteuer brenzlig wird? Na, na?
Ich denke, wenn man auf eine Gildengeschichte von bald drei Jahren zurückblicken kann, wenn man Gildenmitgliedern zu ihrem Geburtstag gratulieren kann, die seit jeher der Gemeinschaft zugehörig sind, wenn es einen Flammenrat gibt, der aus eingefleischten Hortlern besteht und so selten wechselt wie bei uns und wenn ich in unsere Reihen blicke und sagen kann: Ja hier fühl ich mich wohl - dann liebe Gildies, ja dann kann ich sagen, dass wir unsere Ziele bisher immer erreicht haben und die obige Frage vom damaligen Anwärter und heutigem Gildenmitglied abermals mit "ja" beantworten.
Anbei sende ich Euch, unseren gemeinsam gewählten Phoenix-Film, der die Ziele der Gilde und die Geschichte der letzten zwei Jahre umschreibt. Und wenn Ihr etwas weiter lest, findet ihr Gedanken des Phoenix-Rates vom letzten Jahr der Gemeinschaft. Ich freue mich schon auf die Jubiläums-Feier nächsten Sommer.
Auf uns! Auf das neue Jahr in der Gemeinschaft!
Raikanda Oronar
Phoenix-Lady
In Gedanken versunken legte die Nachtelfe das Stück Kohle neben das Pergament und lächelte. Innerlich merkte sie, wie Ruyven, einer der Flammenratsmitglieder, an den Hort dachte und Wärme durchfuhr ihren Körper.
Kalt ist es; sehr kalt sogar. Der Wind treibt dicke, nasse Schneeflocken durch die Öffnungen des Bunkers in Dun Baldar.
Ich, Ruyven, habe mir mal wieder die Verteidigung der Allianz-Festung im Alteractal zur Aufgabe gemacht. Aber ich bin nicht alleine: katzenhaft schleicht ein Druide um mich herum; eine Schurkin duckt sich in eine der Öffnungen des Turms. Mein weißer Wolf harrt am Eingang des Bunkers und ist im Schneegestöber kaum zu erkennen. Jederzeit bereit den nächsten sich nähernden Hordler anzugreifen. Mächtig ist sie geworden die Horde; fast übermächtig. Aber zumindest für den Moment scheint die Festung gesichert zu sein.
Meine Gedanken gehen ein Jahr zurück, als wir zum Winterhauchfest in fröhlicher Runde zusammen saßen und Geschenke verteilt haben. Vieles ist seither geschehen. Nordend mit all seinen Gefahren hat uns vor viele neue Aufgaben gestellt. Naxxramas war eine davon und wurde vom Hort der Phoenixe Schritt für Schritt erobert. Etliche Recken der Gilde haben sich wacker im Argentum-Turnier geschlagen und sich den Prüfungen der Kreuzfahrer gestellt.
Aber es wurde nicht nur gekämpft! Ich denke gerne zurück an die Feierlichkeiten bis alle sternhagelblau waren oder auch an das freundschaftliche Kräftemessen in der Arena im Schlingendorntal. Sehr gefreut und geehrt fühlte ich mich, als im Sommer die Phoenix-Ladys auf mich zukamen und fragten, ob ich dem Hort als Ratsmitglied zur Seite stehen möchte. Gerne habe ich mich dieser Herausforderung gestellt und hoffe, sie im Sinne der Gilde zu erfüllen.
Einige neue Gesichter haben sich dem Hort der Phoenixe angeschlossen. Besonders gefreut – und eigentlich nicht sonderlich überrascht – war ich über die Rückkehr so mancher Recken in den Hort, welche andernorts ihr Glück versucht hatten! Und tapfere Recken braucht der Hort der Phoenixe, denn der Kampf geht weiter. Die Geißel ist noch lange nicht besiegt und eine weitere Seuche macht sich breit: ehemalige Streiter der Allianz sind zu Verrätern geworden und haben sich der Horde verschrieben. Welche Abenteuer und Aufgaben wird die Zukunft für uns mit sich bringen?!?
Ich werde aus meinen Gedanken gerissen: einen Schatten sehe ich aus meinen Augenwinkeln durch den Turm huschen. Ist es etwa der verräterische Morion, der mir mit dem Tode gedroht hat, als er den Hort verlassen und sich den Untoten verschrieben hat?!? Jedoch - ein Aufschrei hallt durch das Alterac-Tal: Drek´Thar, das Oberhaupt des Frostwolfklans, ist gefallen! Der Schatten verschwindet eiligst aus dem Turm und sucht das Weite.
Gerne würde ich euch Phoenixen die Kunde des Sieges mitteilen. Wo auch immer ihr im Moment sein möget. Meine Gedanken sind bei euch!
Für die Allianz – für den Hort der Phoenixe!
Tief in Gedanken versunken sitzt Lee, die Draeneischamanin, an einem Tisch im Gildenhaus. Es ist kuschelig warm, die Feuer brennen in den Kaminen und ein Glühwein steht vor ihr. Lächelnd schüttelt sie ihren Kopf: 'Was war das nur für ein Jahr, was haben wir nicht alles erlebt?'
Eine lange, sehr lange Liste gefallener Gegner ist zusammen gekommen. Lee muss sich konzentrieren, um keinen zu vergessen. Da wären Hakkar und Ossirian, Ragnaros und Nefarian, C'Thun. Dann der Prinz in Karazhan, Magtheridon und Gruul, Zul'jin, Lady Vashj und sogar Illidan. Weiter ging es mit Kel'Thuzad, den Drachen Sartharion, Malygos und Onyxia, den Riesen Archavon, Emalon und Koralon und auch Anub'Arak. Ja, die Liste ist wahrlich lang. Und alle, die uns noch nicht kennen lernen durften, werden im folgenden Jahr folgen. Da war sich die Schamanin sicher.
Trotz der vielen Kämpfe, die die Phoenixe überall auf der Welt bestreiten, vergessen sie dabei nie, zu feiern und Freude zu bereiten. Und auch die Liebe kam dieses Jahr nicht zu kurz. 2 Paare fanden dieses Jahr ihr Glück und zeigten durch eine Heirat, dass sie für immer zusammen gehörten. Erst Lauranya und Valenzius, dann folgen Aleksija und Gutzufus. Lee kichert bei dem Gedanken kurz: 'Wer hätte gedacht, dass unser kleiner Krieger so nervös sein kann.'
Und auch andere Feste gab es, die die Phoenixe zum Feiern veranlassten. Die Schamanin denkt an das Frühlingsfest, das Piratenfest und die Schlotternachtsfeier. Natürlich wurde auch das Winterhauchfest nicht vergessen.
Die Schamanin schaut kurz auf und blickt geradewegs in die Augen von Schattenherz. 'Ach Schatti, meine Gute, ich danke dir für alles, besonders für dein Vertrauen.' Schattenherz hatte sie sehr viel zu verdanken. Sie fand die kleine Draenei, als sie ziellos durch Exodar lief. Als die Kriegerin ihr Schicksal hörte, nahm sie sie kurzer Hand mit und kümmerte sich fortan um sie. In der Gilde Phoenix hat sie inzwischen eine neue Heimat gefunden und sich zur Schamanin ausbilden lassen. Sie war glücklich und zufrieden mit sich.
Bis eines Tages ... Lee kann es immer noch nicht glauben, worum Schattenherz sie bat:
Meinem Vater geht es nicht gut, er brauch mich. Ich möchte mich mehr um ihm kümmern. Es gibt etwas, was mir sehr am Herzen liegt, Lee. Da ich nicht mehr die Zeit habe, übernehme du meine Aufgaben im Phoenixrat. Denn du bist die Schwester, die ich nie hatte. Du denkst wie ich, du redest wie ich. Du bist wie ich! Würdest du das für mich tun?
Hätte sie da nein sagen können? Natürlich nicht...
Was wird uns wohl im nächsten Jahr erwarten? fragt sie sich. Sie blickt durch den Raum und betrachtet ihre Freunde. Dann lächelt sie wieder. Was auch immer kommen wird, solange wir zusammen bleiben, kann uns nichts aufhalten.
Ein Draenei sitzt erschöpft auf einen Stuhl und ist in Gedanken versunken:
Was war das wieder für ein Jahr? Diese kleine gnomische Ratte läuft immernoch frei durch die Gegend und verteilt auch noch mein Eigentum. Sogar mein letztes Hemd war weg. Wenn ich nur wüsste wer es hat? *grummel*
*Nach einer kleinen Pause lächelnd er dann doch und lehnt sich vor. Er greift nach einen Becher und trinkt einen langen Schlug* Aber es gab auch viele schöne Ereignisse in diesen Jahr. Ich erinnere mich da an das erste Westfall Derby von der jungen Priesterin Lienara. Da war was los. Glaube die Felder dort wurden noch nie so schnell umrundet wie damals. Die vielen Besucher des Todesmine sind auch noch herausgekommen um beim Rennen anzufeuern. So ein Ereignis muss natürlich auch noch mit einen ordentlichen Beach Party gefeiert werden. Auch hier war Lienara so nett und hat afür gesorgt das denen partysüchtigen Zwergen nicht das Bier ausgeht.
Auf den beiden Hochzeiten diesen Jahres haben wir auch ordentlich feiern können. In Sturmwind haben die Häuser gebebt als die Phönixe zur Kathedrale gereist sind um die Paare zu feiern. Es waren Lauranya mit Valenzius und Aleksija mit Gutzufus die in der Kathedrale sich das ja-Wort gegeben haben. Nach jeden dieser Feste musste ich erstmal einige Runden um die Exodar drehen um wieder in die Robe zu passen. Hätte wohl damals doch an der Reise auf den Spuren der menschlichen Paladine teilnehmen sollen. Das hätte meiner Linie bestimmt gut getan, aber Keldion hat das wohl gut gemacht soweit ich gehört habe.
Da waren aber auch die großen Treffen der ganzen Gilde. Ich erinner mich noch gut an unser gemeinsames Frühlingserwachen. Von den ersten Treffen im Hafen von Sturmwind sind wir zum Schwarzfelz gereist und haben Nefarian persönlich auch den Pechschwingenhort herausgeholt. Auf den Piratenfest haben wir es den Landratten von den Blutseglern aber gezeigt und todesmutig von den Felzen in Feralas gestürtzt. Zum Glück hatten wir bremsende Fallschirme. *zwinkert* Die Schwester von Nefarian haben wir dann auch besucht und aus den Düstermarschen vertrieben. Schließlich vor nicht so langer Zeit haben wir uns den Fluch zu Halloween gestellt und die Worgen im Dämmerwald mit Bürgern, Jägern und Sehern gejagt. Ich kann es immernoch nicht glaube wie Lee da nur die Übersicht behalten konnte. Die Übersicht danach in der Arena war auch ein Problem, aber mit großen Spaß haben wir es der Arena mal eingeheizt wie nie zuvor.
Den Abschluss in diesen Jahr war wieder die Feier von Nykoluasi und den Winterfestbaum in Eisenschmiede. Es war das muntere Gnomeln angesagt. Leider konnte ich nicht daran teilnehmen, aber soweit ich gehört habe waren alle begeistert. Sogar der Frechdachs Sebbo hat wohl es bekommen, aber ich kann nicht verstehen wieso? Nykolausi hätte ihm mal etwas mit der Rute geben sollen, dass hätte er verdient gehabt. *grummel*
Das war doch mal viel zu tun für ein ganzes Jahr. Es gab zwar noch Ereignise in einen sogenannten RL, aber von RPC's und von eine Grillfest in Hamburg habe ich keine Ahnung.
Ich möchte nur hoffen das im kommenden Jahr der Gnom seine Füße und vor allem seine Klappe mal still hält. Dann wäre es auch mal ein schönes Jahr für mich. *seufzend erhebt sich der Draenei aus den Stuhl und will sich vergewissern ob die neuen Schlösser an seinen Bankfächern noch ganz sind*