Menschenjahr 2011
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- Veröffentlicht am Dienstag, 24. Januar 2012 23:49
- Geschrieben von Phoenixadmin
Menschenjahr 2011
Es war an einem frühen dämmrigen Morgen, als die Nachtelfe Raikanda durch die Wälder schritt. Nebelwaden hingen in den kargen Bäumen und buntes Laub knirschte unter ihren Stiefelsohlen. Eine kleine Windböe kam und wehte die nassen Tropfen von den noch übrig gebliebenen Blättern der Bäume auf ihr Gesicht, als sie das Ziel ihrer Reise erblickte:
Sie hatte sich eine Lichtung auf den Bergen von Azeroth rausgesucht, um hier in früher Morgenstunde über das vergangene, 4. Phoenix-Jahr nachzudenken und ein weiteres Kapitel der Phoenix-Geschichte niederzuschreiben.
Gewiss war sie nicht die alleinige Schöpferin der traditionellen Jahresniederschrift, doch brauchte sie Ruhe um die Gedanken für ihren Teil der Geschichte zu sortieren. Später würde sie wie immer auf Martia, das andere Oberhaupt der Phoenixe, treffen. Gemeinsam mit ihr und den Flammenratsmitgliedern würden sie alle Teile nehmen und sie zum Kapitel des Menschenjahres 2011 zusammenfügen. Jeder trug seinen eigenen Teil dazu bei, so wie er oder sie das vergangene Menschenjahr erlebt und oder empfunden hat.
Auf einem Baumstumpf sitzend blickte Raikanda zurück in den Wald aus dem sie gerade gekommen war.
Wüst hatte der Wind über das Jahr in ihm gehaust. Krumm und schief standen die einst so starken Bäume, die ein oder andere Tanne war umgestürzt und hatte die eine oder andere Pflanze mit sich zu Boden gerissen.
Es fiel ihr nicht schwer die Parallelen zur unruhigen Zeit aus der letzten Hälfte des Vorjahres 2010 zu ziehen. Schnell rief sie Slertoon, ihren Drachen, flog zurück zum Phoenix-Horte und zückte dort angekommen schnell Pergament und Tinte im hintersten der Phoenix-Besprechungssäle:
Wie die eifrigen Zwerge , die nun im Wald wieder für Ordnung sorgten, ihn hegten und pflegten, so dass die Pflanzen im Frühjahr wieder blühten, so eifrig waren auch sie, Martia und der Flammenrat Anfang des Menschenjahres 2011 gewesen, um wieder Zuversicht und Ruhe in die Reihe der Phoenixe zu bekommen, nach dem der Lich King im Vorjahre besonders eifrige Krieger in ihren Bann gezogen hatte. Im Vordergrund stand auch der kleine Jäger Ruyven, der auch den Rest des Jahres eifrig dabei war, die herumliegenden Stöcke auf der Phoenix-Wiese einzusammeln und Ordnung zu schaffen.
Neben diesem eifrigen Zwerg und den zwei langjährigen Räten, Priester Talamos und Verwaltungshexe Kassandra, wurden auch zwei neue Mitglieder aus den Phoenix-Reihen zur Verstärkung in den Flammenrat aufgenommen: Druide Farolan und Jägerin Saiy.
So rauften sich alle in der Phoenix-Organisation zusammen und als das erste Viertel des Menschenjahres 2011 vorüber war, freute sich Raikanda, dass die Gilde wieder frohen Mutes war und zog sich aus dem Großteil der direkten und täglichen Organisation in Mitten von Azeroth zurück. Neben Martia, dem zweiten Phoenix-Oberhaupt, war der Flammenrat und eifrige Offiziere und Raidwächter, die nun den Rest des Jahres für tägliches Programm sorgten und als starken Fels im Hort fungierten, wenn kleinere Sorgen und Nöte der Phoenixe aufkamen.
Im hintersten Zimmer der beiden Phoenix-Ladies zog sie sich zufrieden zurück und brütete schon in aller Ruhe über die nächsten Ziele des Hortes, denn nicht nur der Lich King hatte vorübergehend für Trubel gesorgt, sondern es gab auch eine weitere Sorge in den Köpfen der Ladies: Besonders langjährige Phoenixe wurden müde der Schlachten in Azeroth.
Raikanda's liebe Freundin Martia kam sie regelmäßig im gemeinsamen Raum der Ladies besuchen und zusammen besprachen sie Neuigkeiten rund um Azeroth, Argus der Scherbenwelt und Nordend und natürlich die neuen Phoenix-Pläne, bis diese soweit in ihren Köpfen Gestalt angenommen hatten, um ein Flammenratstreffen einzuberufen. Nun war es an der Zeit mit dem Flammenrat über diese neuen Ziele zu sprechen: die lieben Hortwächter, unsere langjährigen Phoenixe nicht aus den Reihen zu verlieren, weil ihnen müde in Azeroth geworden ist. Die Idee klang erst einmal schlicht und einfach: Sie wollten ihnen neue Abenteuer in anderen Welten anbieten, um so die Gemeinschaft als Ganzes gemeinsam mit den Urgesteinen der Phoenixe aufrechtzuerhalten.
Nach Absprache im Flammenrat wurde so das neue Phoenix-Ziel definiert:
Phoenix goes Multigaming.
Schlicht und einfach war jedoch nicht die Ausgestaltung: Das schwarze Brett musste neu organisiert werden, die Ränge und die Regeln wurden angepasst und die Philosophie mitsamt der Gildenrekrutierung bekam einen kleinen Schliff. Stolz und motiviert wurde das Ergebnis den Phoenixen im Spätsommer 2011 präsentiert und innerhalb eines Phoenix-Gildentreffens auf den Lande von Argus besprochen und aufkommende Fragen geklärt.
Raikanda blickte noch einmal auf ihre nun vollgekritzelten Pergamentblätter. So viel geschrieben und so wenig erzählt. Sie schüttelte nachdenklich den Kopf, als die Tür zum Hinterzimmer aufging und die zweite Phoenix-Lady Martia, nun offiziell als zweites Mitglied des Phoenix-Councils genannt und gute Freundin von Raikanda ins Zimmer trat. Ihre Blicke trafen sich und beide lachten. Sie wussten genau, was jetzt kam: gemeinsam über die Pergamentblätter gehen einige Zeilen umschreiben, andere löschen und neue hinzufügen.
Raikanda stand auf und schenkte einen weißen Wein für die Menschenfrau ein, überreichte ihn und lächelte: „Schön, dass Du da bist!“
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Martia hob das Glas und mit einen fröhlichen Lachen erwiderte sie:
„Schön, das es Dich gibt, schön, das es die Phoenixe gibt, schön, das der Hort wieder zu einer starken Gemeinschaft zusammengewachsen ist!“
Nach den Wirren und Verletzungen des vorvergangenen Jahres, hatten sich die Phoenixe wieder aufgestellt, die Wunden verheilten, die Asche wurde aus den Federn geschüttelt und die Gemeinschaft stand wieder in einem geschlossen Kreis beieinander…………………
Für und Miteinander!
So sollte es sein, denn Todesschwinge hatte in Azeroth gewütet, die verbrannten Türme von Sturmwind zeugten von seiner Stärke und verbreiteten Angst und Schrecken.
Die Phoenixe polierten ihre Rüstungen, in den eigenen Werkstätten wurde unermüdlich gearbeitet um die neuesten Waffen, die feinsten Zaubertränke und die besten Stärkungsmahle herzustellen, denn neue fordernde Kämpfe warteten auf uns.
Unser Offizier Andramus führte uns erfolgreich durch alle Schlachten, ob im Pechschwingenabstieg, in der Bastion des Zwielichts oder im Thron der vier Winde,
ruhig und zielstrebig wurden die Gegner bekämpft und ihrem bestimmten Ende zugeführt. Die Feuerlande dann forderten unsere Kräfte, es breitete sich hier und da Müdigkeit bei den Kämpfern aus und Ragnaros hat sich noch nicht ergeben. Aber auch diesem Gegner gönnen wir nur noch eine kleine Verschnaufpause, bevor auch er das Zeitliche segnen wird.
Das Menschenjahr 2011 hat gezeigt, das unsere Philosophie uns auch zu unseren Zielen führt. Ruhig und gelassen, zielstrebig, aber nicht verbissen, stolz und zugleich mitfühlend, sich die Hände reichend und die Gemeinschaft in den Vordergrund rücken, das macht uns stark, das macht uns mutig und es erfüllt uns dann auch mit Freude.
Martia lächelte Raikanda an, besondere Freude hatte sie empfunden, als verloren geglaubte Kämpfer in den Hort zurückkehrten, der gute Haku und später dann unsere liebe Schattenherz,
beide hatten der Gemeinschaft gefehlt!
„Ein HOCH auf die Gemeinschaft der Phoenix!“ Martia umarmte Raikanda, so soll es weiter gehen, auf welchem Schlachtfeld wir auch auftauchen, unter dem Banner der Phoenixe werden wir mutig alle Herausforderungen bestehen!
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Dicke, nasse Schneeflocken klatschten dem Zwerg Ruyven ins Gesicht, Schneekristalle verklebten ihm die Wimpern, der eisige Wind zauste an seinem Bart. Seine Hand tastete nach seinem Begleiter, der an seiner Seite dem Schneesturm zu widerstehen versuchte.
„Du machst deinem Namen ja mal wieder alle Ehre“ sprach er zu seinem treuen Wolf. Ein Schauer lief über seinen Rücken, als er daran dachte wie sich beide einst begegnet sind:
Während einer Schlacht im Alteractal – ein heftiger Schneesturm tobte um ihn herum - hatte Ruyven sein letztes Stündlein kommen sehen: zwei wilde Orcs hatten ihn in die Ecke gedrängt und an ein Entkommen war nicht zu denken. Plötzlich und unerwartet – wie aus dem Nichts – sprang ein weißer Wolf auf die beiden zu und zerfetzte ihnen die Kehlen. Mit großen Augen schaute er auf den Wolf und hielt ihm unerschrocken seine Hand vor die noch blutigen Lefzen. Dieser leckte daran und machte keinerlei Anzeichen auch ihn anzugreifen. Der Wolf legte sich zu seinen Füßen und ward seit diesem Tag sein stetiger und tapferer Begleiter.
Nun stapften beide im tiefen Schnee den Aufstieg zu seiner Heimat Eisenschmiede entgegen. Als sie sich dem Eingang näherten hörte Ruyven die Wachen flüstern „Schau an, da kommt der kleine rotbärtige Zwerg. Er und sein Begleiter werden auch die Orc-Jäger genannt.“ Er lächelte in seinen Bart und betrat die große Vorhalle, blieb jedoch sofort wie angewurzelt stehen. Wo einst vor dem Bankgebäude und dem Auktionshaus sich ein buntes Gemisch an Männlein und Weiblein tummelten und ihre Waren anboten, herrschte gähnende Leere. Verdutzt führte ihn sein Weg zur ebenso leeren Steinfeuertaverne.
Er betrat die Schänke und wurde herzlich vom Gastwirt Feuerbräu begrüßt „Schau an, schau an, welch seltener Gast. Unser Orc-Jäger Ruyven hat sich in seine alte Heimat verirrt.“ Ruyven entging nicht der bittere Unterton und er entgegnete „Wirt, wo zum Teufel sind eure Gäste und warum ist hier kein geselliges Treiben wie in den Jahren zuvor?“
Der Wirt zuckte verdrossen mit den Schultern und murmelte vor sich hin „Im Stich haben sie uns gelassen. Eisenschmiede, genau wie Darnassus und die Exodar, sind nahezu verwaist. Unser König ist Freiwild für die Horde geworden. Alle haben sich in das ach so prächtige, übervölkerte Sturmwind verzogen. Aber ich freue mich aufrichtig, werter Ruyven, euch als meinen Gast begrüßen zu dürfen.“
„Na wenn das so ist, dann wollen wir doch die alten, guten Zeiten aufleben lassen“ dachte Ruyven und bat den Wirt einen saftigen Braten anzurichten, seinem Wolf einen blutigen Knochen und ihm selbst einen Krug mit zwergischem Starkbier zu bringen. Er setzte sich an einen klobigen Tisch, trank einen großen Schluck des köstlichen Bieres und wischte sich den Schaum aus dem Bart.
Seine Gedanken wanderten zurück in das vergangene Menschenjahr und er dachte an seine liebgewonnen Gefährten im Hort der Phoenixe. Nach einem turbulenten Ende des Jahres 2010 im Hort und gar fürchterlichen Verwüstungen und Bedrohungen durch den aus seinem Gefängnis ausgebrochenen Drachen Todesschwinge, hatten sich die Phoenixe gesammelt und allen Widrigkeiten im Hort als auch in Azeroth die Stirn geboten.
So wie es sich für wahre Phoenixe gehört - auch im schwierigsten Kampf immer einen lockeren Spruch auf der Lippe – schlugen sie sich Schritt für Schritt durch Instanzen und Schlachtzüge. Pechschwingenabstieg, Bastion des Zwielichts, Thron der vier Winde: alle ihre Gegner segneten im Lauf der Zeit das Zeitliche. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit einer gar widerlichen Spinne Namens Beth´Tilac ging es sogar recht schnell in den Feuerlanden voran. Nur dieser verfluchte Ragnaros bietet ihnen noch die Stirn und lässt die Phoenixe häufiger zu Asche werden als ihnen lieb ist.
„Noch einen Krug Bier, mein lieber Ruyven?“ fragte der Wirt. „Immer her damit! Meine Kehle war viel zu lange trocken. Es ist ja erst der sechste Krug“ antwortete dieser mit bereits angeschlagener Stimme. Wehmut überkam ihn, als er an all die treuen Phoenixe dachte, die im Laufe des Jahres den Hort verlassen haben. Etliche waren der Schlachten Azeroths überdrüssig geworden und hatten sich zurückgezogen: Cagemaster, Gutzufus, Kurti, LeMar, Talamos, Warr – um nur einige zu nennen. Zu guter letzt sogar unsere engagierte und immer mit wertvollen Tipps für die Jägerschaft bereit stehende Nachtelfen-Jägerin Saiy.
Schweren Herzens dachte er an die Verabschiedung von Lady Raikanda, die lange Jahre den Hort gemeinsam mit Lady Martia durch alle Höhen und Tiefen geführt hat. Aber auch neue – und sogar bereits verloren geglaubte - Mitstreiter und Mitstreiterinnen haben sich dem Hort und dessen Philosophie angeschlossen und lassen auf eine erfreuliche und spannende Zukunft hoffen!
Gastwirt Feuerbräu schaute auf Ruyven, dessen Kopf nach dem neunten Krug Bier nunmehr auf der Tischplatte ruhte. Er legte ihm ein wärmendes Fell über die Schultern und dachte:
„Tapferer, kleiner Jäger. Immer gut für einen lustigen Spruch oder Streich, aber auch zur Stelle wenn es um die Sorgen und Nöte der Gemeinschaft der Phoenixe geht. Hoffen wir sehr, dass die doch immer wiederkehrenden Auseinandersetzungen um die Selbstdarstellung einzelner Phoenixe ihm nicht eines Tages zu viel werden. Denn auch der stärkste Zwerg wird irgendwann müde und des ewigen Lamentierens und Diskutierens überdrüssig.“
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*Auf einmal hört ihr das rascheln von Papier.*
Wo kommen die Geräusche her?
*Da seht ihr einen kleinen Gnom wie er auf einen Hocker steht und am Schwarzen Brett herum bastelt. Viele Notizzetteln liegen über den Boden verteilt.*
Wo soll es nur hin? Hier ist einfach kein Platz am Brett. Wer braucht schon Raidreports wenn man den „Gnome Report“ haben kann?
*Er vertauscht ein paar Zettel und wirft einen auf den Boden*
Wie? Unendliche Weiten in einer Galaxy weit weit entfernt? Und da sagen die Leute wir Gnome wären sonderbar. Weg damit …
*ein Zettel fliegt durch die Luft*
Da kommt jetzt der Guide hin „Gnomeregan für Anfänger“. Also diese neue Schwarze Brett ist echt Klasse auf diesen Kunena Brett und den Joomla Rahmen kann man richtig viele Informationen unter bringen … aber leider nur unwichtige Sachen …
*noch ein Zettel fällt zu Boden*
So, das ist genau der richtige Fleck für „10 Tipps fürs Leben als knapper Meter“. Ha, und bald wird über den Schwarzen Brett stehen: Sebbos Wunderland powered by Phoenix
*Er schiebt noch ein paar Zettel hin und her*
Den dicken Draenei bin ich schon mal los geworden. Jetzt muss nur noch der Rest in meinen Masterplan klappen (siehe hier). Ahhhhhhhh, ....
*Lady M steht hinter unserem laufenden Meter und zieht ihn an den Ohren durch den Hort*
Wenn du glaubst hier alles durcheinander zu bringen, dann werde ich dich in ein Schaf verwandeln und dann darfst du die nächsten Monate unseren Rasen vor dem Hort kurz halten.
*Mit den Worten hebt sie ihn auf einen Stuhl*
Nun bleibst du still und unterbrichst die anderen nicht.
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Gedanken versunken saß Farolan an einem der Teiche in Darnassus. Viel war im Menschenjahr 2011 passiert und rückblickend überwiegen die schönen Momente. Als Farolan seinerzeit zu den Phoenixen stieß, hätte er es nie für möglich gehalten hier eine so starke und tolle Gemeinschaft kennenlernen zu dürfen. Der Höhepunkt dieser Gemeinschaft gipfelte schließlich in den Sommermonaten bei einem Treffen im Haus von Martia und Thoroll und bei viel Speis und Trank wurde ebenso viel gelacht und getanzt, es wird mir ein unvergessliches Erlebnis bleiben.
Aber es wurden auch viele Schlachten geschlagen, leider war es Farolan nicht oft vergönnt unter dem Banner der Phoenixe loszuziehen, aber er beobachtete immer wenn es ihm möglich war, die Erfolge die die Phoenixe von Gegner zu Gegner ziehen ließ. Auch endeckte Farolan dank Ruyven und Andramus wieder die Leidenschaft die Horde, wann immer dies möglich war, in ihre Schranken zu weisen. Auch unser Pönchen (Epona) stieß 2011 dazu und daher ein ganz großes Danke an Ruyven, Andramus und Epona an die vielen schönen Arena Momente. Auch sah Farolan mit Freude, dass viele Phoenixe ihre Freude an den Schlachtfeldern Azeroths mit ihm teilen.
Auch kamen und gingen Helden der Phoenixe so wie das in jedem Jahr passiert, aber es war besonders schön das Schattenherz zurückkehrte, da sie diejenige war die mich 2010 zu den Phoenixen einlud und ich deshalb mit ihr eine besondere Erinnerung verbinde.
Alles in allem war es ein wirklich schönes Jahr 2011 und nichts konnte die Gemeinschaft der Phoenixe erschüttern, die nun schon so viele Jahre besteht. Daher erhebe ich mein Glas auf Raikanda, die diese Gemeinschaft ins Leben gerufen hat. Ohne ihre Idee hätten wir uns wahrscheinlich nie kennengelernt, und auf die Phoenixe auf das wir noch viel Freude und Spaß haben.
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Vom Regen, der die ganze Zeit gegen die Scheiben prasselt, wird Epona wach. Dunkel und trüb ist es draußen; so wie sie es mag. Es wird noch ein wenig dauern bis die ersten Sonnenstrahlen Sturmwind erhellen werden, aber an Schlaf ist nicht mehr zu denken, zu viele Gedanken schwirren ihr durch den Kopf. Was war das für ein Jahr 2011! Sie macht sich ein Feuer im Kamin, setzt sich einen leckeren Krötentee auf und fängt an ihre Gedanken niederzuschreiben:
Todesschwinge! Todesschwinge hat viel verändert ins unserem Land. Es gab viel Neues zu entdecken, aber auch viel Neues zu erlernen. Wie immer konnte ich mich dabei ganz auf die Gemeinschaft der Phoenixe verlassen. Sie haben geholfen und einem den Rücken in manch schwerem Kampf gestärkt. Es kam eine Zeit, da wurde ich müd und müder. Die vielen Flüche und Zaubersprüche in all den Jahren haben ihre Spuren hinterlassen. Mein Zauberstab, abgenutzt und nicht mehr zu gebrauchen. Meine Robe, hing zum Teil nur noch in Fetzen an mir runter und bot mir nicht mehr viel Schutz. „Zieh mit uns los und wir es wird schon wieder“ hörte ich aus den Reihen der Phoenixe. Die Schatten, da wollte ich hin, denn da ist sonst niemand und ich hätte meine Ruhe. Meine Dämonen ließ ich zurück und verkroch mich in mein Zelt, in den Bergen, direkt an einem See gelegen. Diese Ruhe war herrlich – bis zum Sommer. Gerne erinnere ich mich zurück, wie der Spaß, die Horde mit Flüchen zu belegen, sie langsam zu quälen und gleichzeitig zum Rennen zu bringen wieder zurückkam. Das war aber noch nicht alles….auf einmal fand ich mich in großen Arenen wieder und Aug um Aug wurde gekämpft. Meine Leidenschaft die Schatten und Dämonen zu beschwören war wieder geweckt. Konnte ich nur noch so kämpfen: In Arenen, umgeben von Zuschauern die einem zujubeln? Nach den Kämpfen zog ich mich immer wieder in die Berge zurück, aber die Berichte von Kämpfen in den Feuerlanden drangen trotzdem zu mir vor. Die Lust der Gemeinschaft wieder zu helfen war geweckt. Ein hartes Stück Arbeit war es Zauberstab, Robe und meine anderen Sachen wieder Gesellschaftsfähig zu machen – aber es gelang mir. So zog ich wieder los, mit den Phoenixen und es war toll. Die Schatten kamen zu mir zurück, die Flüche gingen mir leicht über die Lippen und auch meine Dämonen leisteten ganze Arbeit. Es gibt noch viel zu entdecken und manchen Widersachen in die ewigen Jagdgründe zu schicken; ich höre immer häufiger das Wort „Drachenseele“ und ich bin gespannt was das Jahr 2012 für mich bereithält.
Epona las das Geschrieben nochmal und musste immer wieder lächeln. „Eine tolle Truppe sind die Phoenixe“ ging ihr immer wieder durch den Kopf. Das Feuer im Kamin neigte sich dem Ende und der Regen lies nach. Sie stand auf und ging nach draußen. Vom Ende ihrer Wiese aus konnte sie die Dächer von Sturmwind erkennen, die von der Sonne langsam ins Licht getaucht wurden. Während sie den Anblick genoss, huschte ein Lächeln über ihr Gesicht – es ist toll ein Phoenix zu sein.